Sechs Büros sind dabei – der Wettbewerb startet

Mit großer Freude möchte die Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr. die sechs Architekturbüros bekanntgeben, die sie zu ihrem hochbaulichen Wettbewerbsverfahren einlädt.

Zwölf Architektenbüros wurden im vergangenen Dezember mit dem Projekt, dem Ort und der Genossenschaft als Ausloberin vertraut gemacht. Da ein Termin vor Ort nicht möglich war, haben Mitglieder der Genossenschaft einen Film erstellt, der wie eine Collage einen Gesamteindruck ermöglicht und gleichzeitig auch die spezifischen Eigenschaften der Akteure transportiert. In einem gemeinsamen Termin hat sich die Ausloberin den Büros online mit Filmsequenzen vorgestellt und – moderiert vom Wettbewerbsbetreuer Daniel Luchterhandt – Fragen der Architektinnen und Architekten beantwortet.

Bei Interesse können Sie den Film hier anschauen.

Einige Wochen später haben sich elf Büros um eine Teilnahme an dem hochbaulichen Wettbewerbsverfahren beworben, sie stellten sich in einem straffen Zeitfenster online vor und beantworteten die Fragen der Genossenschaft. Die Präsentationen wurden schwungvoll moderiert und die Architektinnen und Architekten waren so gut vorbereitet, so dass in den drei Stunden ein spannender und weiter Überblick vermittelt werden konnte. Alle Büros haben einen kompetenten und motivierten Eindruck hinterlassen, so dass eine Auswahl nur sehr schwer getroffen werden konnte!

Die Mitglieder der Genossenschaft waren eingeladen am Wochenende die Aufzeichnungen der Präsentationen anzuschauen und sich an einer digitalen Abstimmung zu beteiligen. Über einen Workspace konnten Haltungen ausgetauscht werden. Den zahlreichen aktiven Mitgliedern, die sich mit interessanten Fragestellungen beteiligt und mit den wertschätzenden Kommentaren in der Umfrage eine sorgfältige Auswahl erstellt haben, sei hier ebenfalls herzlich gedankt. Wir sind beeindruckt von der Qualität der Aussagen, Anmerkungen und den Überlegungen, die wir inhaltlich weiter in das Verfahren hineintragen werden.

Damit blieb der AG Wettbewerb nur noch das Abwägen und Aushandeln der sehr kleinen Unterschiede. Sie übernahm nach langer Diskussion fast ausnahmslos die Voten aus der Umfrage, die sich mit ihren fachlichen Einschätzungen und Erfahrungen aus dem letzten Jahr intensiver Vorbereitungen weitestgehend deckten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Ausdrücklich sei aber an dieser Stelle nochmals allen Büros, auch denen, für die sich die Genossenschaft für dieses spezifische Projekt leider nicht entschieden hat, sehr herzlich für Ihr Interesse und das große Engagement gedankt!

Die AG Wettbewerb der Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr.

Außergewöhnliche Projekte

In der Reihe wie „Wir leben wollen“, wurden Genossenschaften gemeinsam mit den Architekturbüros gebeten, außergewöhnliche Projekte vorzustellen – die immer auch eine klare Haltung zu der Frage nach unserem Zusammenleben ausdrücken.

Es waren Projekte aus Zürich, Basel, München und Berlin und sie waren teilweise im Bau oder in der Planung, andere bereits seit einiger Zeit bewohnt. Alle Präsentationen und Gespräche sind aufgezeichnet worden und stehen als Video zur Verfügung. Sie bilden einen inspirierenden Erfahrungsschatz für die Genossenschaft Gröninger Hof, die sich noch in Gründung befindet und dank der Veranstaltungsreihe viel Lernen konnte.

Eine Fortsetzung der Reihe ist für 2021 in Planung, die Themen innovativen Wohnens und kollektiven Bauens werden weiter vertieft.

Diese Reihe wurde veranstaltet von der Hamburgischen Architektenkammer gemeinsam mit Atlas, einer Initiative für baukulturellen Diskurs, und unterstützt durch das Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie durch die Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr. und das Kollektiv LU’UM.

Alles Gute zum Jahresanfang.

Das Parkhaus ist für Autos geschlossen, doch unserer Werkstatt ist offen. Und wir arbeiten. Jetzt aber gehen wir erst mal in eine kleine Jahresendpause. Wir wünschen allen einen guten Übergang und ein hoffentlich besseres 2021. Bleibt gesund.

In der Zwischenzeit könnt Ihr auf unsere neue Vimeo-Seite gehen und sich dort die neusten Videos ansehen (Teil eins, zwei, drei, vier und fünf unseres Vorstellungsvideos für die Architekturbüros). Mit großer Freude haben wir ersten Workshop des wettbewerblichen Verfahrens am 11. Dezember 2020 organisiert. Vielleicht bringt Euch auch dieser kleine Beitrag Spaß, der auf Hamburg 1 lief. Unsere Vorständin Dorothea Heintze und Genosse Björge Köhler erzählen:

Wie wir leben wollen

Wie wir leben wollen – Vortragsreihe zu neuen Beispielen für genossenschaftliches Wohnen ab 1. Oktober 2020

Eine Veranstaltungs- und Diskussionsreihe zu verschiedenen Projekten genossenschaftlichen Wohnens läuft vom 1. Oktober bis zum 26. November 2020 und ist offen für alle. Besucher*innen können sowohl vor Ort in der Werkstatt Gröninger Hof als auch online teilnehmen.

Genossenschaften können zugleich lebenswertes, innovatives und preiswertes Wohnen miteinander verknüpfen. Damit ergänzen Genossenschaften kommunalen Wohnungsbau und bieten vor allem zur von Investoren getriebenen Wohnungswirtschaft eine soziale, nachhaltige und dabei auch zukunftsweisende Alternative für Mensch, Stadt und Umwelt. Wer plant und baut diese Wohnungen und welchen gesellschaftlichen und architektonischen Mehrwert bieten sie?

Ab dem 1. Oktober behandelt eine Veranstaltungsreihe die drängende Frage, wie es uns als Gesellschaft gelingen kann, hochwertigen und bezahlbaren Wohnungsbau für alle Menschen zu realisieren. Mutige Projekte aus der Schweiz und Deutschland werden vorgestellt. Die Genossenschaften als Auftraggeber*innen und die beauftragten Architekt*innen stellen ihre Projekte gemeinsam vor. In jeweils anschließenden Diskussionen steht der Austausch zu gestalterischen Ansätzen, eigenen Erfahrungen während der Entwicklungsprozesse und innovative Projekte für gemeinschaftliches Wohnen im Mittelpunkt.

Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden, läuft die Veranstaltungsreihe als Hybrid:

  • Unbegrenzt viele weitere Personen können mühelos online teilnehmen (Einwahldaten, siehe unten).
  • Die Referent*innen werden ebenfalls online zugeschaltet, Fragen können sowohl im Chat als auch vor Ort gestellt werden.
  • Zudem werden Video-Podcasts von den Veranstaltungen produziert, so dass Präsentationen und Diskussionen auch im Nachgang allen Interessierten zu Verfügung stehen werden.

Die Online-Teilnahme über Webex-Meetings ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die für alle fünf Termine gleichlautenden Zugangsdaten lauten:
Meeting-Kennnummer/Zugriffscode: 137 849 6426, Meeting Passwort: EkEJ56M

Dem aktuellen Meeting beitreten.
Die Webex-Meetings werden 15 Minuten vor der jeweiligen Veranstaltung geöffnet. Für eine komplikationsfreie Teilnahme empfehlen wir, den Webex Metting Client vorab herunterzuladen.

Übersicht über alle Termine der Veranstaltungsreihe:

Donnerstag, 1. Oktober 2020 – Stadterle in Basel
Wohngenossenschaft Zimmerfrei mit Buchner Bründler Architekten
hier zur Aufzeichnung der Veranstaltung (Youtube)


Donnerstag, 15. Oktober 2020 – Hochbord in Zürich
WOGENO Genossenschaft selbstverwalteter Häuser mit Conen Sigl Architekten

Hier die Aufzeichnung der Veranstaltung (Youtube)

Donnerstag 29. Oktober 2020 – San Riemo in München
Kooperative Großstadt eG mit Summa cum Femmer & Greb Architekten, Leipzig
Hier die Aufzeichnung der Veranstaltung (Youtube)


Donnerstag, 12. November 2020 – Koch Areal in Zürich
Genossenschaft Kraftwerk 1 mit Studio Trachsler Hoffmann
Hier die Aufzeichnung der Veranstaltung (Youtube)


Donnerstag, 26. November 2020 – IBeb in Berlin
Selbstbaugenossenschaft Berlin eG mit Heide von Beckerath & ifau
Hier die Aufzeichung der Veranstaltung (Youtube)

Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung notwendig (siehe oben).

Diese Reihe wird veranstaltet von der Hamburgischen Architektenkammer gemeinsam mit Atlas, einer Initiative für baukulturellen Diskurs, und unterstützt durch das Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie durch die Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr. und das Kollektiv LU’UM.

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 17.12. geändert und ergänzt. Es sind jetzt alle Links zu den Videos der Veranstaltungen verfügbar. – Danke Luum für die Videos.

Weniger Auto, mehr Mensch

Wie Initiativen neue Lebensmodelle für die Altstadt schaffen – Genossenschaft Gröninger Hof auf dem Rathausmarkt zur Klimawoche am Freitag, 25.09.20, 14:45 Uhr.

 Jenseits der regulären Strukturen der Stadtentwicklung gibt es immer wieder Initiativen aus der Stadtbevölkerung, die sich für ihre Viertel einsetzen. Durch immenses und häufig ehrenamtliches Engagement entstehen Räume, die ganz andere Qualitäten abdecken und so lebendige Alternativen anbieten. 
In der Altstadt, dem einst dicht besiedelten Stadtteil Hamburgs, wohnen heute nur noch rund 2200 Menschen. Dennoch wirkt hier ein aktives Netzwerk von Akteur*innen, die sich konsequent für den Stadtteil einsetzen. Bei der Auftaktveranstaltung zur Hamburger Klimawoche „Die Altstadtküste atmet auf“ kann erneut erlebt werden, wie sich Verkehrsflächen anfühlen, wenn man Raum wieder Menschen zugänglich macht, der sonst Autos vorbehalten ist. In diesem Rahmen wollen wir anhand von drei verschiedenen Blickwinkeln über eine andere Art der Stadtentwicklung erzählen.

-Das Kollektiv LU’UM berichtet von der Werkstatt Gröninger Hof, der Möblierung des autofreien Rathausquartiers und darüber, welchen Teil die kollektive Praxis zu einer zeitgemäßen Stadtentwicklung beitragen kann.

– Die Genossenschaft Gröninger Hof (Tina Unruh, Aufsichtsrat) stellt das zentrale Projekt um das Parkhaus Neue Gröningerstraße 12 vor. Sie zeichnet das Bild, wie mit nachhaltigem Wohnen in der Innenstadt ein Modell für eine klimafreundliche und zukunftsweisende Stadtentwicklung entstehen wird.

– Frank Engelbrecht (Pastor St. Katharinen) spricht über die Auftaktveranstaltung zur Klimawoche “Die Altstadtküste atmet auf”, die Besetzung der Willy-Brandt-Straße und wie eine Stadtentwicklung im Maßstab Mensch aussehen müsste.

Wo?

Hauptbühne auf dem Hamburger Rathausmarkt

Wann?

25.09.2020 von 14:45 – 15:45 Uhr

Und hier geht es zur Video der Veranstaltung (bei Youtube)

Pressemitteilung


Die Altstadtküste atmet – AUF!
Straßensperrung „Bei den Mühren“ vom 19. bis 20. September 2020

Von Samstagmorgen, 19. September 2020, bis Sonntagabend, 20. September 2020, verwandelt sich die Altstadtküste südlich der Katharinenkirche in einen erlebbaren Stadtraum für alle. An diesem Wochenende ist der Straßenverlauf am Zollkanal im Bereich Mattentwiete bis Brandstwiete für den Autoverkehr gesperrt. Die Aktion lenkt den Blick auf den öffentlichen Raum und schafft Möglichkeiten für Kultur, Spiel, Musik, einen Anwohnerflohmarkt und einen Open-Air-Jugendgottesdienst – und für viel Diskussion über die Zukunft unserer Stadt und darüber, wie wir miteinander leben wollen.

„Die Altstadtküste atmet – AUF“ lautet das Motto der Initiative, die in einer vielfältigen Gemeinschaft von engagierten Privatpersonen und Institutionen aus der Hamburger Altstadt konzipiert wurde (siehe Liste auf S. 3). AnwohnerInnen und BesucherInnen sind eingeladen,die Straße in diesem historischen Teil Hamburgs als öffentlichen Raum und Bindeglied samt Geschichte zu erleben statt als Barriere aus Verkehr, Lärm und Hektik.

Die Altstadt ist im Bereich des Katharinenviertels von Hauptverkehrsstraßen eingeschlossen: Im Norden trennt sie die Willy-Brandt-Straße von der Innenstadt, im Süden grenzt der größtenteils mehrspurige Straßenverlauf an der Hochwasserschutzanlage das historische Quartier von Speicherstadt und HafenCity ab.
„Der öffentliche Raum ist hier normalerweise dem Verkehr vorbehalten“, sagt Kristina Bacht, Leiterin des AIT-Architektur Salons, der seine Ausstellungsräume unmittelbar am Straßenverlauf hat. „Wir organisieren zahlreiche Ausstellungen sowie Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen rund um die Baukultur, die zum Dialog über die Zukunft der Stadt anregen, und spüren immer wieder, wie der Verkehr uns isoliert und die Potenziale des öffentlichen Raums hier und an anderen Stellen für die Stadt und die Menschen nicht genutzt und erlebbar gemacht werden. “Zusammen mit dem renommierten Architekten und Stadtplaner Michael Ziller will sie in den Tagen der Straßensperrung zur Diskussion anregen: „Wir beurteilen Räume und Gebäude hauptsächlich über unser gewohntes Sehen. Doch für das Wohlgefühl zwischen den Häusern sind alle Sinne einzubeziehen. Wieviel wohler fühlen wir uns, wenn Geräusche und Gerüche unsere Sinne positiv anregen? Welche Qualitäten der Raum zwischen Häusern ohne den gewohnten Pkw-Verkehr für die Sinne entfaltet,erleben wir an dem Wochenende.“

„Die Altstadt hat sich noch nicht wieder erholt vom Krieg und der autogerechten Nachkriegsstadt. Ich bin seit 30 Jahren engagiert für eine lebendige und lebenswerte Altstadt/Cremoninsel und möchte zeigen, wie schön diese Straße durch Verkehrsberuhigung für alle sein kann“, sagt der Künstler und Anwohner Hartmut Gerbsch. Der 57-Jährige organisiert mit NachbarInnen das Anwohnerfest unter dem Motto „Die Straße ist unser Wohnzimmer!“ „Endlich wohnen wieder mehr junge Familien in der Altstadt und etwas kommt in Bewegung. Dieses Potenzial müssen wir nutzen, damit sich für die nachfolgenden Generationen die Lebensbedingungen hier verbessern.

“Auch Pastor Frank Engelbrecht von der Hauptkirche St. Katharinen zählt zu den Initiatoren: „Wir alle haben ein Ziel: dass die Stadt zusammenwächst. Auf den Straßen und mit den Menschen hier im Herzen Hamburgs. Dafür gehen wir auf die Plätze! Wir zeigen, was möglich ist, wenn wir den Verkehrsraum mutig und gemeinschaftlich mal anders nutzen als zum Parken und Durchfahren.

“Dazu passt das Engagement der Genossenschaft Gröninger Hof, die von der Stadt die Aufgabe erhalten hat, das Parkhauses in der Neuen Gröninger Straße, gleich neben St. Katharinen, zu einem lebendigen Wohnhaus zu machen: „Wir sind Pioniere im Herzen Hamburgs!“, sagt Vorständin Dorothea Heintze. „Wo heute noch Autos zuhause sind, wohnen arbeiten bald schon Menschen und beleben die Nachbarschaft.“ „Der Gröninger Hof ist ein Ort gelebter Teilhabe mitten in der Altstadt“, ergänzt Marcelo Acevedo, der mit dem Kollektiv LU’UM mit daran wirkt, die ehemalige Autowerkstatt im Parkhaus in einen Ort für Kreativität und Begegnung zu verwandeln.

“Anne-Katrin Gülck und Markus Riemann vom im Steckelhörn ansässigen klub.k ergänzen: „Wir wollen mit unserem Open-Air-Konzert und darüber hinaus eine Kultur der Begegnung hier in der Altstadt fördern. Wir freuen uns schon auf den Hamburger Soul-Pop-Künstler Phil Siemers am Samstagabend.

“Die Auflagen zum Hygiene-Schutz werden beachtet. Mehr noch: Das Wochenende will alle Nutzer des Quartiers zusammenführen. Ansässige Gewerbetreibende, Gastronomen und Schausteller, die stark unter den Einschränkungen in der Corona-Krise leiden, haben am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, ihre Gäste bedenkenlos auf der Straße zu empfangen.

Das Projekt flankiert die 12. Hamburger Klimawoche vom 20. bis 27. September 2020 und schließt am Sonntag mit dem Jugendgottesdienst zu deren Eröffnung unter dem Titel: „Vorsicht – hier wird an die Zukunft geglaubt!“

Als Inspiration dienen den Initiatoren ähnliche Versuche in anderen Städten, zum Beispiel die sogenannten Sunday Streets in San Francisco oder die Ciclovía in Bogotá und anderen südamerikanischen Städten, die jeweils sonntags ausgewählte Hauptstraßen sperren, um für die BewohnerInnen ihrer Stadt Raum für Sport, Spiel und Bewegung zu schaffen.

Geplante Aktionen

Samstag, 19. September 2020, 13-16 Uhr:

Open-Air-Stadtworkshop „Sinnlichkeit … Hören und Riechen der Stadt“mit dem Architekten und Stadtplaner Michael Ziller (https://zillerplus.de) sowie weiteren ExpertInnen aus Architektur und Stadtplanung. Darin enthalten ist ein Konzert aus den Türenund Fenstern der gegenüberliegenden Speicherstadt.

  • Ort: Straßenraum vor dem AIT- ArchitekturSalon, Bei den Mühren 70
  • Anmeldung unter hamburg@ait-architektursalon.de

Samstag, 19. September 2020, 11-17 Uhr:
Anwohner-Flohmarkt

  • Ort: Straßenraum und Parkbuchten zwischen Reimerstwiete und Steckelhörn sowie im Grimm und auf dem Platz am Grimm nördlich von St. Katharinen

Samstag, 19. September 2020, 18-20 Uhr:
Kultur-Programm klub.k

  • Künstler: Phil Siemers / Support: Julian LeBen
  • Tickets: EURO 8,-, VVK bei TixforGigs.com, Stichwort “Phil Siemers“; für Kinder ist der Eintritt frei (bei Anmeldung unter anne@klub-k.de)
  • Ort: Bühne am Katharinenkirchhof

Sonntag, 20. September 2020, 11-13 Uhr:
Gottesdienst in St. Katharinen

  • Ort: Katharinenkirche und Katharinenkirchhof
  • Predigt: Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann

Sonntag, 20. September 2020, 17-19 Uhr:
„Vorsicht – hier wird an die Zukunft geglaubt!“ – Open-Air-Gottesdienst zur Eröffnung der Klimawoche

  • Bühne am Katharinenkirchhof

Samstag, 19.9., bis Sonntag, 20.09.:
„Offene Werkstatt Gröninger Hof“, mit der Genossenschaft Gröninger Hof eG iGr. (www.groeninger-hof.de) und dem Kollektiv LU’UM (www.luum.xyz) 10-18 Uhr

Samstag, 19. September bis Sonntag, 27. September:
PIA PERSPEKTIVEN – Gemeinsam Zukunft gestalten– 20 Jahre PIA e.V. – Planerinnen,Architektinnen und Ingenieurinnen Netzwerk:

Gestaltung des Katharinenkirchhofs mit Grünskulpturen und LichtinstallationenInitiatoren und Förderer

  • AIT- ArchitekturSalon (www.ait-online.de)
  • Altstadt für Alle! Initiative in Trägerschaft der Patriotische Gesellschaft von 1765 e.V., der Evangelischen Akademie der Nordkirche und der Gruppe „Hamburg entfesseln!“ (www.altstadtfueralle.de)
  • „Auf die Plätze!“ – Initiative der Innenstadthauptkirchen St. Katharinen, St. Petri und St. Jacobi (www.aufdieplaetze.hamburg)
  • Bewohnende der Altstadt/Cremoninsel sowie fünf Baugenossenschaften (SAGA, BVE, BGFG, HANSA, BG Bergedorf Bille)
  • Deutscher Fahrradclub e.V. (ADFC) (www.adfc.de)
  • Genossenschaft Gröninger Hof e.G. i.G. (www.groeninger-hof.de)
  • klub.k Hamburg (www.klub-k.de)
  • LU’UM
  • Architektur und Landschaft HafenCity Universität (HCU)
  • PIA Netzwerk e.V. Planerinnen-Ingenieurinnen-Architektinnen

Pressekontakt:

 

Pastor Frank Engelbrecht
0157-71620547
engelbrecht@katharinen-hamburg.de

 

Erstes Infotreffen für Wohninteressierte in der Werkstatt

   

Erstes Infotreffen für Wohninteressierte in der Werkstatt

Am 25.08.2020 hat in der Werkstatt des Noch-Parkhauses Neue Gröninger Straße das erste offizielle Infotreffen stattgefunden für alle, die sich für das Wohnen im umgebauten Parkhaus interessieren.

Gekommen waren 18 Menschen, vom Studenten bis zur Rentnerin – Corona-bedingt musste die Anzahl der Teilnehmenden leider begrenzt werden, Anmeldungen waren deutlich mehr eingegangen.

Katrin Bahrs und Dirk Schneider, die den Abend moderiert haben, waren angetreten, alle Fragen zu beantworten, mit Unterstützung einiger Mitglieder der Baugruppe und Vorständin Philippa Dorow: Was muss ich machen, um im Projekt dabei zu sein, wo kann ich mich engagieren, wie sieht der Zeitplan aus? Und sie sind auf Verständnis getroffen dafür, dass einige Fragen derzeit noch nicht beantwortet werden können. Zum Beispiel: Wie wird die Wohnungsvergabe am Ende organisiert, und welche Unterstützung gibt es für Menschen, die den Eigenanteil für eine Wohnung nicht alleine aufbringen können?

Zum Kennenlernen gab es ein Speed-Dating in drei Runden, in dem Mitglieder der Baugruppe mit den vielleicht künftigen Mitgliedern ins Gespräch kamen: Was machst du so, wo wohnst du jetzt, warum möchtest du hier einziehen? Natürlich gab es auch Unterhaltungen darüber hinaus, auch nach der Veranstaltung, und man ist mit vielen neuen, interessanten und sympathischen Gesichtern im Kopf nachhause gegangen. Jetzt freut sich die Baugruppe auf ein Wiedersehen, beim nächsten Infotreffen am 25. September in der Katharinenkirche, oder beim Aktivenplenum am 29. September in der Werkstatt.

Erstes genossenschaftliches Aktivenplenum

   

Erstes genossenschaftliches Aktivenplenum

Am Montag, den 17. August um 18.30 Uhr findet das 1. Aktivenplenum in der Werkstatt statt.

Das Aktivenplenum ist ein neues Format innerhalb unserer Struktur, welches wir gerne in den kommenden Monaten entwicklen und erproben möchten. Das Aktivenplenum soll dem Austausch, der Information, der Diskussion und der Synchronisation dienen. Was es darüber hinaus noch leisten könnte und sollte, soll u. a. am kommenden Montag diskutiert werden.

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  1. Vorstellungsrunde
  2. Vorstellung des aktuellen Organigramms und Verortung des Aktivenplenums darin
  3. Selbstverständnis des neuen Formats „Aktivenplenum”
  4. Nutzung und Organisation der Werkstatt (zu Gast: LU’UM)
  5. Kurzer Bericht zu der neuen Arbeitsplattform „nextcloud”

Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!


Bitte meldet eure Teilnahme unter info@groeninger-hof.de an. Für den Fall, dass die Teilnehmer*innenzahl die Raumkapazität der Werkstatt überschreitet, können wir in die Katharinenkirche ausweichen. Bitte denkt an eure Mund-Nase-Bedeckung.

Treffen Mitglieder, Interessent*innen, Anwohner*innen am 03. August 2020

   

Treffen Mitglieder, Interessen*tinnen, Anwohner*innen am 03. August 2020

Kennenlernen, vernetzen, engagieren – weiter geht es mit dem Parkhaus-Projekt Gröninger Hof!

Eine frische Abendbrise zog durch die weit geöffneten Werkstatttüren im Erdgeschoss des Parkhauses Gröninger Hof. Bei sicherem Corona-Abstand freute sich eine bunte Mischung aus Genoss*innen, Anwohner*innen und Interessent*innen, endlich wieder das Projekt Gröninger Hof von Angesicht zu Angesicht vorantreiben und sich aktiv beteiligen zu können.

Arbeitsgruppen formieren sich, finden Kriterien für den ausstehenden Architektur-Wettbewerb, tauschen sich intensiv mit der Stadt Hamburg und anderen Genossenschaften aus. Dabei lernt sich der stetig wachsende Kreis immer besser kennen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Parkhaus-Umwandlung in eine Oase des Wohnens und Arbeitens inmitten der Hamburger Altstadt.

Lebendiges Leben in der Hamburger Altstadt

Nicht nur das Gebäude selbst steht dabei im Mittelpunkt. Denn der Gröninger Hof will sich zu einer weiteren Keimzelle für ein lebendiges Leben im Katharinenviertel entwickeln, ergänzend zu den vielen Initiatien der Gemeinde St. Katharinen direkt gegenüber. Für eine klimafreundliche und stadtgerechte Mobilität – vom Lastenfahrrad bis zum geteilten Lieferwagen – wird der Gröninger Hof eine Zentrale bieten können. Die Gröninger Hof-Gruppe zeigt sich offen für viele neuen Ideen zur Belebung des heute noch von Büros und Straßen dominierten Viertels – sei es die Organisation von Straßenfesten oder gar ein Backofen zum gemeinsamen Brotbacken wie er bereits in Berlin nahe dem Alexanderplatz Realität geworden ist.

Welche Ideen aufgegriffen und mit Leben gefüllt werden können, liegt allein am Engagement der Genoss*innen, Nachbar*innen oder weiteren Interessierten am Projekt Gröninger Hof. Es ist der Reiz des Anfangs, dass jede*r hier die Freiheit hat, sich an bereits bestehende Gruppen andocken oder gar ganz neue Ideen entwickeln und umsetzen kann. Grenzen setzt nur die eigene Phantasie – eine Verlockung, derer sich viele erst nach und nach bewusst werden.

Für die Entwicklung des Gröninger Hofs selbst sind in erster Linie die Genoss*innen gefordert. Ein Mangel an Andockstellen existiert nicht, die bereits bestehenden Arbeitsgruppen mit Kontakten werden in Kürze auf der Webseite publik gemacht. Wie sollen Wohnungen, Läden, Büros und Gemeinschaftsflächen gestaltet werden? Welche Kriterien sollen zukünftige Bewohner*innen erfüllen, um eine möglichst bunte Mischung als wichtigste Voraussetzung für ein lebendiges und lebenswertes Haus zu erreichen? Was lässt sich von anderen Genossenschaften lernen, von welchen Erfahrungen im Gröninger Hof können wieder neue Stadtbauprojekte profitieren? Nach derzeitiger Planung wird es an Gelegenheiten zum Austausch in den kommenden Monaten mit zahlreichen Treffen nicht mangeln. Eine Übersicht der geplanten Termine finden Sie unter unseren aktuellen Meldungen