Die ­Werkstatt

Die ehemalige KFZ-Werkstatt des Parkhauses gab Bürger*innen, Institutionen und weiteren Akteur*innen Raum zum Arbeiten, Werken, Wirken und Feiern. So wurde aus der Autowerkstatt eine Zukunftswerkstatt, eine Wissenswerkstatt, eine Quartierswerkstatt, eine Kulturwerkstatt. Hier entstanden Quartiersmodelle, Plakate für Ausstellungen wurden gedruckt, Ausstellungen mit Kunst, Mode, Architektur waren zu sehen, Menschen kamen zusammen für Filmvorführungen und Vorträge, zum Essen und Feiern. Die 120 Quadratmeter große Werkstatt bot Platz für Pläne. Sie war ein Anlaufpunkt für die Nachbarschaft und schuf Raum für Begegnung und Diskussion.

DIE WERKSTATT IST PASSÉ, ES LEBE DIE WERKSTATT!

In der neuen Gröningerstraße haben die Bauarbeiten begonnen, die Werkstatt musste weichen. Sie wird im neuen Haus wiederauferstehen und den Geist der alten Werkstatt in neue Räume tragen.

Hier werden Akteur*innen themen- und zeitbezogene Plätze fest besetzen und eigenverantwortlich kuratieren können.

Übrigens: Die alten, ikonischen Werkstatttore werden ein neues Leben in einer Museumstankstelle finden – ein Stück Werkstattcharme bleibt also auch in Zukunft erhalten.

Was jetzt schon alles rund um den Gröninger Hof läuft, findest Du auf der Seite Termine.

DIE ZIELE DER WERKSTATT

Wir wollen eine kooperative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung fördern. Wir möchten Austausch und Mitwirkung des Quartiers und der Stadtgesellschaft über Pioniernutzungen ermöglichen.

UNSER LEITBILD

– Aktivierung der Stadtgesellschaft
Anziehungspunkt für die Stadtgesellschaft sein. Publikumsorientierte Veranstaltungen. Lernen und Mitmachen ermöglichen.
– Entwicklung der Genossenschaft
Treffen der Arbeitsgruppen, die in und für die Genossenschaft und das Quartier arbeiten.
– Diversität
Wir möchten, dass die Vielfalt der Stadtgesellschaft im Programm der Werkstatt und ihren Nutzungen vertreten ist. Wir fördern damit den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Fachwissen und Politik.
– Solidarität
Die Werkstatt ist ein Ort für Nutzungen, die in der Stadt keinen oder sehr schlecht Raum finden.
– Experimentieren
Wir wollen zusammen Stadt machen, Neues und mögliche Zukunftsszenarien erproben.
– Gemeinwohlorientierung
Der Nutzen für das gemeinschaftliche Quartier steht im Vordergrund, nicht die Rendite.
– learning from
Wir lernen in offenen Formaten von anderen Projekten im Kontext der kooperativen Stadtentwicklung aus Hamburg, überregional und der Welt.
– Kooperationen
Wir teilen Räume und Ressourcen auf Basis eines Beitrages für die gemeinwohlorientierte Entwicklung des Quartiers und der Genossenschaft.
– Mehrwert
Ideelle und materielle Spuren als Impuls für die innere Stadt und die Genossenschaft.
– Mischung von etablierten & unerfahrenen Akteur*innen
Breites Spektrum des Voneinanderlernens
– Vernetzung
Wir stellen Beziehungen her zu weiteren gemeinwohlorientierten Projekten und anderen Partner*innen in Hamburg.
– Offenes Archiv
Wir dokumentieren den Entwicklungsprozess der Werkstatt und geben das geschaffene Wissen weiter.

Ihr teilt die Ziele der Werkstatt? Und könnt Euch vorstellen, die neuen Räumlichkeiten mit uns zu entwickeln und mit Programm zu füllen? Oder habt Ideen für eine Ausweichfläche, einen temporären Raum, eine Pop-Up-Werkstatt oder ein digitales Werkstattformat für die Bauzeit?

Dann meldet Euch!

Der Arbeitskreis Werkstatt ist Euer Ansprechpartner.
Schreibt uns eine Email an: werkstatt@groeninger-hof.de

Idee und Konzept: LU’UM Kollektiv und Genossenschaft Gröninger Hof eG