Pressemitteilung


Die Altstadtküste atmet – AUF!
Straßensperrung „Bei den Mühren“ vom 19. bis 20. September 2020

Von Samstagmorgen, 19. September 2020, bis Sonntagabend, 20. September 2020, verwandelt sich die Altstadtküste südlich der Katharinenkirche in einen erlebbaren Stadtraum für alle. An diesem Wochenende ist der Straßenverlauf am Zollkanal im Bereich Mattentwiete bis Brandstwiete für den Autoverkehr gesperrt. Die Aktion lenkt den Blick auf den öffentlichen Raum und schafft Möglichkeiten für Kultur, Spiel, Musik, einen Anwohnerflohmarkt und einen Open-Air-Jugendgottesdienst – und für viel Diskussion über die Zukunft unserer Stadt und darüber, wie wir miteinander leben wollen.

„Die Altstadtküste atmet – AUF“ lautet das Motto der Initiative, die in einer vielfältigen Gemeinschaft von engagierten Privatpersonen und Institutionen aus der Hamburger Altstadt konzipiert wurde (siehe Liste auf S. 3). AnwohnerInnen und BesucherInnen sind eingeladen,die Straße in diesem historischen Teil Hamburgs als öffentlichen Raum und Bindeglied samt Geschichte zu erleben statt als Barriere aus Verkehr, Lärm und Hektik.

Die Altstadt ist im Bereich des Katharinenviertels von Hauptverkehrsstraßen eingeschlossen: Im Norden trennt sie die Willy-Brandt-Straße von der Innenstadt, im Süden grenzt der größtenteils mehrspurige Straßenverlauf an der Hochwasserschutzanlage das historische Quartier von Speicherstadt und HafenCity ab.
„Der öffentliche Raum ist hier normalerweise dem Verkehr vorbehalten“, sagt Kristina Bacht, Leiterin des AIT-Architektur Salons, der seine Ausstellungsräume unmittelbar am Straßenverlauf hat. „Wir organisieren zahlreiche Ausstellungen sowie Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen rund um die Baukultur, die zum Dialog über die Zukunft der Stadt anregen, und spüren immer wieder, wie der Verkehr uns isoliert und die Potenziale des öffentlichen Raums hier und an anderen Stellen für die Stadt und die Menschen nicht genutzt und erlebbar gemacht werden. “Zusammen mit dem renommierten Architekten und Stadtplaner Michael Ziller will sie in den Tagen der Straßensperrung zur Diskussion anregen: „Wir beurteilen Räume und Gebäude hauptsächlich über unser gewohntes Sehen. Doch für das Wohlgefühl zwischen den Häusern sind alle Sinne einzubeziehen. Wieviel wohler fühlen wir uns, wenn Geräusche und Gerüche unsere Sinne positiv anregen? Welche Qualitäten der Raum zwischen Häusern ohne den gewohnten Pkw-Verkehr für die Sinne entfaltet,erleben wir an dem Wochenende.“

„Die Altstadt hat sich noch nicht wieder erholt vom Krieg und der autogerechten Nachkriegsstadt. Ich bin seit 30 Jahren engagiert für eine lebendige und lebenswerte Altstadt/Cremoninsel und möchte zeigen, wie schön diese Straße durch Verkehrsberuhigung für alle sein kann“, sagt der Künstler und Anwohner Hartmut Gerbsch. Der 57-Jährige organisiert mit NachbarInnen das Anwohnerfest unter dem Motto „Die Straße ist unser Wohnzimmer!“ „Endlich wohnen wieder mehr junge Familien in der Altstadt und etwas kommt in Bewegung. Dieses Potenzial müssen wir nutzen, damit sich für die nachfolgenden Generationen die Lebensbedingungen hier verbessern.

“Auch Pastor Frank Engelbrecht von der Hauptkirche St. Katharinen zählt zu den Initiatoren: „Wir alle haben ein Ziel: dass die Stadt zusammenwächst. Auf den Straßen und mit den Menschen hier im Herzen Hamburgs. Dafür gehen wir auf die Plätze! Wir zeigen, was möglich ist, wenn wir den Verkehrsraum mutig und gemeinschaftlich mal anders nutzen als zum Parken und Durchfahren.

“Dazu passt das Engagement der Genossenschaft Gröninger Hof, die von der Stadt die Aufgabe erhalten hat, das Parkhauses in der Neuen Gröninger Straße, gleich neben St. Katharinen, zu einem lebendigen Wohnhaus zu machen: „Wir sind Pioniere im Herzen Hamburgs!“, sagt Vorständin Dorothea Heintze. „Wo heute noch Autos zuhause sind, wohnen arbeiten bald schon Menschen und beleben die Nachbarschaft.“ „Der Gröninger Hof ist ein Ort gelebter Teilhabe mitten in der Altstadt“, ergänzt Marcelo Acevedo, der mit dem Kollektiv LU’UM mit daran wirkt, die ehemalige Autowerkstatt im Parkhaus in einen Ort für Kreativität und Begegnung zu verwandeln.

“Anne-Katrin Gülck und Markus Riemann vom im Steckelhörn ansässigen klub.k ergänzen: „Wir wollen mit unserem Open-Air-Konzert und darüber hinaus eine Kultur der Begegnung hier in der Altstadt fördern. Wir freuen uns schon auf den Hamburger Soul-Pop-Künstler Phil Siemers am Samstagabend.

“Die Auflagen zum Hygiene-Schutz werden beachtet. Mehr noch: Das Wochenende will alle Nutzer des Quartiers zusammenführen. Ansässige Gewerbetreibende, Gastronomen und Schausteller, die stark unter den Einschränkungen in der Corona-Krise leiden, haben am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, ihre Gäste bedenkenlos auf der Straße zu empfangen.

Das Projekt flankiert die 12. Hamburger Klimawoche vom 20. bis 27. September 2020 und schließt am Sonntag mit dem Jugendgottesdienst zu deren Eröffnung unter dem Titel: „Vorsicht – hier wird an die Zukunft geglaubt!“

Als Inspiration dienen den Initiatoren ähnliche Versuche in anderen Städten, zum Beispiel die sogenannten Sunday Streets in San Francisco oder die Ciclovía in Bogotá und anderen südamerikanischen Städten, die jeweils sonntags ausgewählte Hauptstraßen sperren, um für die BewohnerInnen ihrer Stadt Raum für Sport, Spiel und Bewegung zu schaffen.

Geplante Aktionen

Samstag, 19. September 2020, 13-16 Uhr:

Open-Air-Stadtworkshop „Sinnlichkeit … Hören und Riechen der Stadt“mit dem Architekten und Stadtplaner Michael Ziller (https://zillerplus.de) sowie weiteren ExpertInnen aus Architektur und Stadtplanung. Darin enthalten ist ein Konzert aus den Türenund Fenstern der gegenüberliegenden Speicherstadt.

  • Ort: Straßenraum vor dem AIT- ArchitekturSalon, Bei den Mühren 70
  • Anmeldung unter hamburg@ait-architektursalon.de

Samstag, 19. September 2020, 11-17 Uhr:
Anwohner-Flohmarkt

  • Ort: Straßenraum und Parkbuchten zwischen Reimerstwiete und Steckelhörn sowie im Grimm und auf dem Platz am Grimm nördlich von St. Katharinen

Samstag, 19. September 2020, 18-20 Uhr:
Kultur-Programm klub.k

  • Künstler: Phil Siemers / Support: Julian LeBen
  • Tickets: EURO 8,-, VVK bei TixforGigs.com, Stichwort “Phil Siemers“; für Kinder ist der Eintritt frei (bei Anmeldung unter anne@klub-k.de)
  • Ort: Bühne am Katharinenkirchhof

Sonntag, 20. September 2020, 11-13 Uhr:
Gottesdienst in St. Katharinen

  • Ort: Katharinenkirche und Katharinenkirchhof
  • Predigt: Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann

Sonntag, 20. September 2020, 17-19 Uhr:
„Vorsicht – hier wird an die Zukunft geglaubt!“ – Open-Air-Gottesdienst zur Eröffnung der Klimawoche

  • Bühne am Katharinenkirchhof

Samstag, 19.9., bis Sonntag, 20.09.:
„Offene Werkstatt Gröninger Hof“, mit der Genossenschaft Gröninger Hof eG iGr. (www.groeninger-hof.de) und dem Kollektiv LU’UM (www.luum.xyz) 10-18 Uhr

Samstag, 19. September bis Sonntag, 27. September:
PIA PERSPEKTIVEN – Gemeinsam Zukunft gestalten– 20 Jahre PIA e.V. – Planerinnen,Architektinnen und Ingenieurinnen Netzwerk:

Gestaltung des Katharinenkirchhofs mit Grünskulpturen und LichtinstallationenInitiatoren und Förderer

  • AIT- ArchitekturSalon (www.ait-online.de)
  • Altstadt für Alle! Initiative in Trägerschaft der Patriotische Gesellschaft von 1765 e.V., der Evangelischen Akademie der Nordkirche und der Gruppe „Hamburg entfesseln!“ (www.altstadtfueralle.de)
  • „Auf die Plätze!“ – Initiative der Innenstadthauptkirchen St. Katharinen, St. Petri und St. Jacobi (www.aufdieplaetze.hamburg)
  • Bewohnende der Altstadt/Cremoninsel sowie fünf Baugenossenschaften (SAGA, BVE, BGFG, HANSA, BG Bergedorf Bille)
  • Deutscher Fahrradclub e.V. (ADFC) (www.adfc.de)
  • Genossenschaft Gröninger Hof e.G. i.G. (www.groeninger-hof.de)
  • klub.k Hamburg (www.klub-k.de)
  • LU’UM
  • Architektur und Landschaft HafenCity Universität (HCU)
  • PIA Netzwerk e.V. Planerinnen-Ingenieurinnen-Architektinnen

Pressekontakt:

 

Pastor Frank Engelbrecht
0157-71620547
engelbrecht@katharinen-hamburg.de

 

Erstes Infotreffen für Wohninteressierte in der Werkstatt

   

Erstes Infotreffen für Wohninteressierte in der Werkstatt

Am 25.08.2020 hat in der Werkstatt des Noch-Parkhauses Neue Gröninger Straße das erste offizielle Infotreffen stattgefunden für alle, die sich für das Wohnen im umgebauten Parkhaus interessieren.

Gekommen waren 18 Menschen, vom Studenten bis zur Rentnerin – Corona-bedingt musste die Anzahl der Teilnehmenden leider begrenzt werden, Anmeldungen waren deutlich mehr eingegangen.

Katrin Bahrs und Dirk Schneider, die den Abend moderiert haben, waren angetreten, alle Fragen zu beantworten, mit Unterstützung einiger Mitglieder der Baugruppe und Vorständin Philippa Dorow: Was muss ich machen, um im Projekt dabei zu sein, wo kann ich mich engagieren, wie sieht der Zeitplan aus? Und sie sind auf Verständnis getroffen dafür, dass einige Fragen derzeit noch nicht beantwortet werden können. Zum Beispiel: Wie wird die Wohnungsvergabe am Ende organisiert, und welche Unterstützung gibt es für Menschen, die den Eigenanteil für eine Wohnung nicht alleine aufbringen können?

Zum Kennenlernen gab es ein Speed-Dating in drei Runden, in dem Mitglieder der Baugruppe mit den vielleicht künftigen Mitgliedern ins Gespräch kamen: Was machst du so, wo wohnst du jetzt, warum möchtest du hier einziehen? Natürlich gab es auch Unterhaltungen darüber hinaus, auch nach der Veranstaltung, und man ist mit vielen neuen, interessanten und sympathischen Gesichtern im Kopf nachhause gegangen. Jetzt freut sich die Baugruppe auf ein Wiedersehen, beim nächsten Infotreffen am 25. September in der Katharinenkirche, oder beim Aktivenplenum am 29. September in der Werkstatt.

Erstes genossenschaftliches Aktivenplenum

   

Erstes genossenschaftliches Aktivenplenum

Am Montag, den 17. August um 18.30 Uhr findet das 1. Aktivenplenum in der Werkstatt statt.

Das Aktivenplenum ist ein neues Format innerhalb unserer Struktur, welches wir gerne in den kommenden Monaten entwicklen und erproben möchten. Das Aktivenplenum soll dem Austausch, der Information, der Diskussion und der Synchronisation dienen. Was es darüber hinaus noch leisten könnte und sollte, soll u. a. am kommenden Montag diskutiert werden.

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  1. Vorstellungsrunde
  2. Vorstellung des aktuellen Organigramms und Verortung des Aktivenplenums darin
  3. Selbstverständnis des neuen Formats „Aktivenplenum”
  4. Nutzung und Organisation der Werkstatt (zu Gast: LU’UM)
  5. Kurzer Bericht zu der neuen Arbeitsplattform „nextcloud”

Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!


Bitte meldet eure Teilnahme unter info@groeninger-hof.de an. Für den Fall, dass die Teilnehmer*innenzahl die Raumkapazität der Werkstatt überschreitet, können wir in die Katharinenkirche ausweichen. Bitte denkt an eure Mund-Nase-Bedeckung.

Treffen Mitglieder, Interessent*innen, Anwohner*innen am 03. August 2020

   

Treffen Mitglieder, Interessen*tinnen, Anwohner*innen am 03. August 2020

Kennenlernen, vernetzen, engagieren – weiter geht es mit dem Parkhaus-Projekt Gröninger Hof!

Eine frische Abendbrise zog durch die weit geöffneten Werkstatttüren im Erdgeschoss des Parkhauses Gröninger Hof. Bei sicherem Corona-Abstand freute sich eine bunte Mischung aus Genoss*innen, Anwohner*innen und Interessent*innen, endlich wieder das Projekt Gröninger Hof von Angesicht zu Angesicht vorantreiben und sich aktiv beteiligen zu können.

Arbeitsgruppen formieren sich, finden Kriterien für den ausstehenden Architektur-Wettbewerb, tauschen sich intensiv mit der Stadt Hamburg und anderen Genossenschaften aus. Dabei lernt sich der stetig wachsende Kreis immer besser kennen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Parkhaus-Umwandlung in eine Oase des Wohnens und Arbeitens inmitten der Hamburger Altstadt.

Lebendiges Leben in der Hamburger Altstadt

Nicht nur das Gebäude selbst steht dabei im Mittelpunkt. Denn der Gröninger Hof will sich zu einer weiteren Keimzelle für ein lebendiges Leben im Katharinenviertel entwickeln, ergänzend zu den vielen Initiatien der Gemeinde St. Katharinen direkt gegenüber. Für eine klimafreundliche und stadtgerechte Mobilität – vom Lastenfahrrad bis zum geteilten Lieferwagen – wird der Gröninger Hof eine Zentrale bieten können. Die Gröninger Hof-Gruppe zeigt sich offen für viele neuen Ideen zur Belebung des heute noch von Büros und Straßen dominierten Viertels – sei es die Organisation von Straßenfesten oder gar ein Backofen zum gemeinsamen Brotbacken wie er bereits in Berlin nahe dem Alexanderplatz Realität geworden ist.

Welche Ideen aufgegriffen und mit Leben gefüllt werden können, liegt allein am Engagement der Genoss*innen, Nachbar*innen oder weiteren Interessierten am Projekt Gröninger Hof. Es ist der Reiz des Anfangs, dass jede*r hier die Freiheit hat, sich an bereits bestehende Gruppen andocken oder gar ganz neue Ideen entwickeln und umsetzen kann. Grenzen setzt nur die eigene Phantasie – eine Verlockung, derer sich viele erst nach und nach bewusst werden.

Für die Entwicklung des Gröninger Hofs selbst sind in erster Linie die Genoss*innen gefordert. Ein Mangel an Andockstellen existiert nicht, die bereits bestehenden Arbeitsgruppen mit Kontakten werden in Kürze auf der Webseite publik gemacht. Wie sollen Wohnungen, Läden, Büros und Gemeinschaftsflächen gestaltet werden? Welche Kriterien sollen zukünftige Bewohner*innen erfüllen, um eine möglichst bunte Mischung als wichtigste Voraussetzung für ein lebendiges und lebenswertes Haus zu erreichen? Was lässt sich von anderen Genossenschaften lernen, von welchen Erfahrungen im Gröninger Hof können wieder neue Stadtbauprojekte profitieren? Nach derzeitiger Planung wird es an Gelegenheiten zum Austausch in den kommenden Monaten mit zahlreichen Treffen nicht mangeln. Eine Übersicht der geplanten Termine finden Sie unter unseren aktuellen Meldungen

Die nächsten Info-Treffen und Veranstaltungen im Gröninger Hof

   

Die nächsten Info-Treffen und Veranstaltungen im Gröninger Hof

SA, 19. & SO, 20.09., ganztägig

Aktionswochenende rund um Katharinenkirche / Auftakt Klimawoche

   

FR, 25.09., 18.30 Uhr

Info-Treffen für Wohninteressierte – die AG Neue Bewohner*innen lädt zu einem ersten Kennenlernen ein (Katharinenkirche) – Anmeldung unter info@groeninger-hof.de erforderlich

   

DI, 29.09., 18.30 Uhr

Genossenschaftliches Aktivenplenum (Werkstatt) – Anmeldung unter info@groeninger-hof.de erforderlich

Vierte Generalversammlung abgehalten

   

Vierte Generalversammlung abgehalten

Endlich konnten wir uns treffen, und zwar ganz real zu der vierten Generalversammlung als Genossenschaft Gröninger Hof in Gründung.

Am Freitag, 19. Juni, 12.30 Uhr bis 14 Uhr – erst in der Katharinenkirche, dann zu einem schönen Ausklang noch draußen auf dem Kirchhof. Das alles war möglich, weil uns die Katharinenkirche Gastfreundschaft gewährte und der große Innenraum auch ausreichenden Platz für insgesamt  49 anwesende Genoss*innen (in Summe 57 Stimmen, dank Vertretungsregelung). Im großen Kirchenraum standen die Stühl weit auseinander, so dass wir problemlos alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten konnten.

Viele an diesem Tag waren zum ersten Mal dabei und hatten Fragen, die wir, Vorstand, Aufsichtsrat und Sprecher, endlich mal direkt beantworten konnten: Wer kann wie und wo, in einigen Jahren, im dann umgebauten Gebäude wohnen oder arbeiten? Wie kann man und frau mitarbeiten, sich einbringen? Daneben die ganz normalen Tagesordnung einer Genossenschaft – mit Jahresbericht, Kassenstand und Entlastung der Verantwortlichen.

Die Genossenschaft hat schon jetzt über 90 Mitglieder und einigen von ihnen haben mehrere Anteile gezeichnet. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss, der uns sehr freut.

An der Versammlung wurde aber auch deutlich, dass für einen regelmäßigen Informationsfluss der Verweis auf die Webseite nicht ausreicht. Also sitzen wir jetzt, neben vielen weiteren Aufgaben, auch an der Konfigurierung eines Newsletters.

Wenn Sie oder Ihr noch Fragen habt und/oder auch per Newsletter informiert werden wollt, schickt gerne eine Mail (bitte mit etwas Geduld).

Wir freuen uns,
Dorothea Heintze, Vorständin, und das ganze Team.

Update Mai 2020

   

Update Mai 2020

Letzte Woche haben sich Vorstand und Aufsichtsrat vom Gröninger Hof zum ersten Mal seit langer Zeit wieder von Angesicht zu Angesicht getroffen. Mit viel Abstand und frischer Luft; Sicherheit geht vor!

Es war ein guter Start in ein wenig Normalität. Denn grundsätzlich bleibt es bei der Linie: Auch wir vom Gröninger Hof treffen uns aufgrund der Pandemie online, bei Zoom oder Skype. Das gilt auch für die Baugemeinschaft, den Kern späterer Bewohner*innen, die sich mit uns gemeinsam beworben haben. Wir alle arbeiten eng zusammen, entwickeln Prozesse, erarbeiten fleißig Finanzierungskonzepte… kurz wir sind aktiv.

Doch wir alle hoffen, dass wir auch bald wieder richtige Veranstaltungen in unserer Werkstatt organisieren können – denn die Begegnung von Mensch zu Mensch ist uns so wertvoll.

Bis es soweit ist: Bleibt gesund und optimistisch. Haltet Abstand, tragt Masken und helft alle mit, dass wir durch diese Krise kommen.

Update Ostern 2020

   

Update Ostern 2020

Liebe Interessenten, wir wünschen Euch und Ihnen trotz Corona-Zeiten Frohe Ostern. Unter dem Menüpunkt „Fragen“ finden Sie aktuelle Informationen zum Fortschreiten unseres Projektes. Denn auch wenn alle Veranstaltungen in unserer Werkstatt ausfallen, auch wenn wir keine Info-Treffen machen können, wir arbeiten fleißig weiter, treffen uns bei Skype oder Zoom und diskutieren dort miteinander.

Aus aktuellem Anlass: Alle Termine in der Werkstatt sind abgesagt

   

Aus aktuellem Anlass: Alle Termine in der Werkstatt sind abgesagt

Liebe Interessenten – auch wir müssen wegen des Corona-Virus alle Termine in unserer Werkstatt absagen oder auf einen unbestimmten Termin verschieben.

Wir melden uns, sowie es Neuigkeiten gibt. Bleiben Sie gesund und trotz allem optimistisch.

Gesprächsabend: Sold out

   

Gesprächsabend: Sold out

Montag, der 02.03.2020

Einlass: 18:00, Gespräch: 19:30, Austausch: 20:30

Genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten im Parkhaus

WERKSTATT Gröninger Hof, Neue Gröningerstraße 12

SOLD OUT: Die Stadt Hamburg hat der Genossenschaft Gröninger Hof das Parkhaus in der Neuen Gröningerstraße anhand gegeben. Das Pilotprojekt in der Altstadt öffnet sich nun für neue Mitglieder um die Planung und Finanzierung für eine Wohn- und Gewerbenutzung voranzutreiben.

Doch was bedeutet das nun genau? Oft sind die Prozesse in der Standentwicklung langwierig und somit für Außenstehende schwer zu verfolgen. Für uns als aktive Mitgestalter*innen unserer städtischen Umwelt ist es von zentraler Bedeutung den Wandel verständlich zu kommunizieren und diese Prozesse für unsere Mitmenschen zugänglich zu machen. Aus diesem Grund laden die Genossenschaft Gröninger Hof und LU’UM zum Gespräch in die Werkstatt um, in der Folge des Erfolges im Konzeptvergabeverfahrens, eine Bestandsaufnahme zu machen und den Blick auf die nächsten Schritte zu legen.

Als Teil des Austausches zu Fragen nach Eigentum und Wohnraum wird die Werkstatt von dem Künstler Florian Huber in Form einer räumliche Installation umgestaltet.

In dem geplanten Gespräch werden wir über folgende Themen sprechen:

Was macht die gemeinnützig organisierten Genossenschaften zu einem Faktor in der Bereitstellung von nicht gewinnorientierten Wohnraum?

Welche Qualitäten bezüglich Diversität, Gemeinschaft, Teilhabe, Offenheit, Flexibilität, Bezahlbarkeit und Verantwortungsbewusstsein kommen zu Trage?

Welche Möglichkeiten zur Finanzierung solcher Vorhaben bestehen und wie können wir von vergleichbaren Projekten in Hamburg lernen?

Es wird natürlich auch Zeit und Raum für brennende Fragen geben. Entweder während des Gesprächs oder hinterher beim Beisammensein.

Wir freuen uns folgende Gäste begrüßen zu dürfen:

Gespräch

Philippa Dorow (Genossenschaft Gröninger Hof / IBA Hamburg)

Philippa Dorow ist Gründungsmitglied der Genossenschaft Gröninger Hof. Sie wollte endlich mal nicht wütend sein, das die Stadt ein Filetstück einfach verkauft und hat nun gemeinsam mit Ihren Mitstreiter*innen das Parkhaus gepachtet. Als Projektkoordinatorin bei der IBA Hamburg ist sie mit mit städtischen Entwicklungsvorhaben vertraut.

Anais Wiedenhöfer ( LU’UM / Urban Design Hamburg)

Anais Wiedenhöfer ist Mitglied von LU’UM und Moderatorin des Gesprächs. Sie ist Co-Autorin des Buches “Genossenschaftliche Wohnraumproduktion in München und Zürich” herausgegeben vom Berliner Verlag botopress. Als Teil des Lehrstuhls Urban Design lehrt sie u.a. zu Fragen der Wohnproduktion in Hamburg.

Tobias Trapp (Kolbenwerk eG)

Tobias Trapp ist Mitglied der Genossenschaft Kolbenwerk. Durch das Erlangen von Eigentum haben die Genossen es erreicht eine innerstädtische Immobilie in Ottensen vom Markt zu entkoppeln. So schaffen sie es dauerhaft Kleingewerbe- und Handwerksbetrieben Flächen zu einem günstigen Mietpreis zur Verfügung zu stellen.

Björge Köhler (SPD / Urbanista)

Björge Köhler ist Experte für Wohnen und Stadtentwicklung bei der SPD Hamburg. Durch seine Rolle als ASTA Vorstand an der HCU haben wir als LU’UM ihn häufig für seine Ideal und Werte eintreten sehen. Er arbeitet als Architekt im Büro von Urbanista, welches sich zum Ziel setzt Städte und Nachbarschaften mit den Menschen vor Ort zu gestalten.

Installation

Florian Huber

Ein- und Ausgrenzung sind zentrale Themen in den Arbeiten von Florian Huber. Oft verwendet der Künstler für seine Installationen und Objekte Bauzäune und/oder Stacheldraht als Grundmaterialien und entfremdet diese in ihrer Funktion und Wirkung. Seine Installation in der Werkstatt thematisiert die Frage nach Eigentum und Wohnraum. Ein Teil der Ausstellung war bereits unter dem Titel “Unsere Daseinsberechtigung” im Gängeviertel zu sehen.

Es wird ein Vodcast/Podcast von der Veranstaltung aufgenommen, falls ihr nicht auf Video gesehen möchtet teilt uns das bitte mit.